Mittwoch, 22. September 2021

  Feuerwehr Lindenholzhausen   Für Hollesse. Jederzeit. Einsatzbereit.

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Termine & Übungen

Gefahrstoffeinsatz / GAMS / VU
Freitag 24.09.2021 - 20:00 Uhr
FWDV 3 am Objekt
Freitag 01.10.2021 - 20:00 Uhr
Strahlrohrausbildung
Freitag 08.10.2021 - 20:00 Uhr
FWDV 3 Personenrettung
Freitag 15.10.2021 - 20:00 Uhr
TH VU Rettung
Freitag 22.10.2021 - 20:00 Uhr

Letzter Einsatz

Brandmeldeanlage
Wichernweg, Limburg
14.09.2021 um 07:17 Uhr
Hilfeleistungseinsatz
Am Oberfeld, Lindenholzhausen
10.09.2021 um 20:48 Uhr
Brandeinsatz
Behringstraße, Limburg
04.09.2021 um 16:19 Uhr

Planungen für neues Feuerwehrhaus gehen voran

Limburg-Lindenholzhausen. Rund 3,6 Millionen Euro wird das neue Feuerwehrhaus in Lindenholzhausen kosten, wenn es nach den Planungen gebaut wird, die dem Magistrat vorgelegt wurden und deren Umsetzung er der Stadtverordnetenversammlung empfiehlt ..

In Lindenholzhausen soll im Baugebiet "Auf dem Oberfeld" ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut werden. Die Skizze zeigt die Planung aus der Richtung Süd-Ost. entwurf: architekturbüro Petry

Bild: In Lindenholzhausen soll im Baugebiet "Auf dem Oberfeld" ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut werden. Die Skizze zeigt die Planung aus der Richtung Süd-Ost. Entwurf: architekturbüro Petry

LINDENHOLZHAUSEN - Kosten betragen 3,6 Millionen Euro - Aktenvermerk des Revisionsamts sorgt für Nachfragen

Auf Grundlage der Planungsentwürfe soll ein Bauantrag eingereicht und ein Förderantrag beim Land Hessen gestellt werden. Mit Fördergeldern in Höhe von 471 600 Euro ist nach Angaben der Stadtverwaltung zu rechnen. Die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung ist am 1. März.

Für Nachfragen sorgte im Haupt- und Finanzausschuss am Mittwochabend ein kurz zuvor veröffentlichter Aktenvermerk des Revisionsamt, in dem darauf hingewiesen wird, dass bei "Investitionen von erheblicher Bedeutung" - das ist beim Bau des Lindenholzhäuser Feuerwehrgerätehauses der Fall - "die für die Gemeinde wirtschaftlichste Lösung zu ermitteln ist". Das Revisionsamt, das der Stadtverordnetenversammlung unterstellt ist, weist darauf hin, es könne keine Aussagen treffen, "inwieweit die vorgelegten Planungen angemessen sind".

Mehrere Vertreter im Ausschuss baten um eine Einschätzung des Rechtsamts bis zur Sitzung am Montag, wie die Stadtverordneten mit diesem Hinweis umgehen sollten. Der Erste Stadtrat Michael Stanke (CDU) betonte, bei den Planungen für das Feuerwehrgerätehaus habe von Anfang an - unter der Mitwirkung der Stadtverordneten - im Mittelpunkt gestanden, einen für die Bedürfnisse der Feuerwehr geeigneten Standort zu finden, was hier der Fall sei. "Mit dem neuen Feuerwehrhaus schaffen wir die optimalen Voraussetzungen für die Feuerwehr Lindenholzhausen, so dass diese gut für die Zukunft aufgestellt ist", sagt Stanke laut Pressemitteilung. Gebaut werden soll das neue Feuerwehrhaus im Baugebiet "Auf dem Oberfeld".

"Ausstattung ist nicht mehr zeitgemäß"

Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD) betont in der Pressemitteilung, die Stadt plane weitere Investitionen für die Feuerwehren. Die größte sei der Neubau der Feuerwache in der Ste.-Foy-Straße in der Kernstadt. "Die Feuerwehren leisten hervorragende Arbeit. Damit dies so bleibt, müssen wir als Stadt kontinuierlich in die Ausstattung investieren", sagt Hahn.

Das Feuerwehrhaus im Limburger Stadtteil Lindenholzhausen ist nach Angaben der Stadt nicht mehr zeitgemäß. Es sei zu klein und auch die Ausstattung entspreche nicht mehr den heutigen und künftigen Ansprüchen.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte bereits 2017 die Notwendigkeit eines Neubaus erkannt und den Magistrat gebeten, zusammen mit dem Stadtbrandinspektor und dem Feuerwehrausschuss der Freiwilligen Feuerwehr Lindenholzhausen einen Standortvorschlag sowie eine Planung für den Neubau eines Feuerwehrhauses zu erstellen.

Die Entwurfsplanung sieht ein 1350 Quadratmeter großes Nutzgebäude, verteilt auf zwei Stockwerke, mit Pultdach und einem viergeschossigen Übungsturm vor. Der größte Raum des Gebäudes wird die rund 400 Quadratmeter große Fahrzeughalle, die Platz für sechs Feuerwehrfahrzeuge bietet. Direkt hinter der Halle sollen Räume für Werkstätten, die Technik und ein Lager für die Einsatzmittel eingerichtet werden. Ebenfalls hinter der Halle werden die Umkleiden und Toiletten liegen. Auf der anderen Seite des Gebäudes ist ein rund 113 Quadratmeter großer Schulungsraum mit 50 Sitzplätzen und eine Küche geplant.

Im ersten Obergeschoss sollen der Feuerwehr künftig ein Jugendraum mit 20 Sitzplätzen zur Verfügung stehen sowie ein weiterer Besprechungsraum für Zug und Gruppenführer. Außerdem wurde an einen Technikraum, ein Archiv und ein Büro gedacht. red / dick

Ergänzung des Webteam von www.lindenholzhausen.de :

Das Thema "neues Feuerwehrhaus in Lindenholzhausen" steht nun schon längere Zeit an. Bereits seit ca. 15-20 Jahren wird der Zustand bei den Überprüfungen des Technischen Prüfdienstes des Landes Hessen stets wiederholt beanstandet, wobei sich im Laufe der Zeit immer mehr Mängel angehäuft haben.

Da sicherlich nicht jedem die Mängel bzw. Unzulänglichkeiten bekannt sind, führen wir nachfolgend die Gravierendsten nochmal auf:

  • Keine separaten Umkleiden mit Dusche, WC (derzeitige Umkleide in der Fahrzeughalle ist schon lange nicht mehr normenkonform)
  • Stellplatzgrößen, Torbreiten, Wege innerhalb der Fahrzeughalle sind nicht mehr normenkonform
  • Bereich vor den Hallentoren ist zu klein und nicht mehr normenkonform
  • Kein Stellplatz für Anhänger, neues Fahrzeug zur Sicherstellung des Brandschutzes im ICE-Gebiet, Einsatzleitwagen (ELW1) etc. vorhanden
  • Schulungsraum zu klein
  • Fehlen geeigneter Werkstatträume, Büro etc.
  • Kein Lagerplatz für Einsatzmittel
  • Keine Möglichkeit der Ausweitung (Umkleide, Fahrzeugboxen etc.)
  • Keine energieeffiziente Bauweise
  • Unzureichende, sehr geringe Parkplatzanzahl für anrückende Kräfte im Alarmfall
  • Schlechte Erreichbarkeit innerörtlich

Die Bevölkerung von Lindenholzhausen dankt der Stadt Limburg mit Bürgermeister, 1. Stadtrat, Magistrat, Stadtverordneten und allen Beteiligten, dass die Umsetzung und der weitere Fortgang der Maßnahme nunmehr Fahrt aufnimmt.

logo_nnp.gifHinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

 

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Hollesse soll neues Feuerwehrhaus bekommen

Rund 3,6 Millionen Euro wird das neue Feuerwehrhaus in Lindenholzhausen kosten, wenn es nach den Planungen gebaut wird, die dem Magistrat vorgelegt wurden und deren Umsetzung er der Stadtverordnetenversammlung empfiehlt.

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© Architekturbüro Petry GmbH

Auf Grundlage der Planungsentwürfe soll ein Bauantrag eingereicht und ein Förderantrag beim Land Hessen gestellt werden. Mit Fördergeldern in Höhe von 471.600 Euro ist zu rechnen.  Die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung ist am 1. März, zuvor berät der Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch, 24. Februar, zu dem Thema.

„Mit dem neuen Feuerwehrhaus schaffen wir die optimalen Voraussetzungen für die Feuerwehr Lindenholzhausen, sodass diese gut für die Zukunft aufgestellt ist“, sagt der 1. Stadtrat Michael Stanke. Gebaut werden soll das neue Feuerwehrhaus im Baugebiet „Auf dem Oberfeld“.

Weitere Investitionen für die Feuerwehren sollen folgen

Bürgermeister Dr. Marius Hahn betont, dass die Stadt weitere Investitionen für die Feuerwehren plane. Die größte ist der Neubau der Feuerwache in der Ste.-Foy-Straße in der Kernstadt. „Die Feuerwehren leisten hervorragende Arbeit. Damit dies so bleibt, müssen wir als Stadt kontinuierlich in die Ausstattung investieren“, sagt der Bürgermeister.

Das Feuerwehrhaus im Limburger Stadtteil Lindenholzhausen ist nicht mehr zeitgemäß. Es ist zu klein und auch die Ausstattung entspricht nicht mehr den heutigen und zukünftigen Ansprüchen. Die Stadtverordnetenversammlung hat bereits 2017 die Notwendigkeit eines Neubaus erkannt und den Magistrat gebeten, zusammen mit dem Stadtbrandinspektor und dem Feuerwehrausschuss der Freiwilligen Feuerwehr Lindenholzhausen einen Standortvorschlag sowie eine Planung für den Neubau eines Feuerwehrhauses zu erstellen.

Das neue Gebäude wird nach den aktuell gültigen Normen für Feuerwehrhäusern und den Vorgaben der Unfallversicherung geplant und soll auf einem rund 5000 Quadratmeter großen Grundstück umgesetzt werden.

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Quelle: Öffentliche Drucksache aus dem https://www.limburg.de/Ratsinfosystem/ Drucksache 21/081 (Öffentlich)

Zwei Stockwerke und Übungsturm

Die Entwurfsplanung sieht ein 1350 Quadratmeter großes Nutzgebäude verteilt auf zwei Stockwerke mit Pultdach und einem viergeschossigen Übungsturm vor. Der größte Raum des Gebäudes wird die rund 400 Quadratmeter große Fahrzeughalle, die Platz für sechs Feuerwehrfahrzeuge bietet. Direkt hinter der Halle sollen Räume für Werkstätte, die Technik und ein Lager für die Einsatzmittel eingerichtet werden. Ebenfalls hinter der Halle werden die Umkleiden und Toiletten liegen.  

Auf der anderen Seite des Gebäudes ist ein rund 113 Quadratmeter großer Schulungsraum mit 50 Sitzplätzen und eine Küche geplant.

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Quelle: Öffentliche Drucksache aus dem https://www.limburg.de/Ratsinfosystem/ Drucksache 21/081 (Öffentlich)

Jugendraum und Zisterne

Im ersten Obergeschoss sollen der Feuerwehr künftig ein rund 72 Quadratmeter großer Jugendraum mit 20 Sitzplätzen zur Verfügung stehen sowie ein weiterer Besprechungsraum für Zug und Gruppenführer mit rund 68 Quadratmetern und 28 Sitzplätzen. Außerdem wurde an einen Technikraum, ein Archiv und ein Büro gedacht. Auch ökologische Aspekte sind in die Planung eingeflossen: Eine Zisterne und eine Dachbegrünung sind vorgesehen.

Auf der Fläche um das Gebäude sollen 40 Parkplätze entstehen. Direkt vor dem Gebäude ist ein Übungsplatz mit rund 250 Quadratmetern geplant. Auch ein Carport für den Abrollbehälter soll gebaut werden, direkt dahinter soll das Gefahrgutlager entstehen.

Im Frühjahr 2020 wurde ein Interessenbekundungsverfahrens durchgeführt. Dabei wurden fünf Ingenieurbüros aufgefordert, ein Angebot abzugeben. In Abstimmung mit der Feuerwehrleitung wurde ein Architekturbüro aus Neuwied mit der Entwurfsplanung für den Neubau des Feuerwehrhauses beauftragt.

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Text-Quelle: https://www.limburg.de

Anbei die Vorlage an die Stadtverordnetenversammlung aus dem Ratsinformationssystem:  Drucksache 21/081 (Öffentlich)

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Neubau: Bauantrag im Juni 2021

Limburg: Die nicht gehaltene Haushaltsrede

von Stefan Dickmann 

Schriftliches Manuskript des Bürgermeisters zu Protokoll gegeben. Kommentare der Fraktion werden auch so ablaufen.

Limburg - Wenn der Limburger Bürgermeister seinen Haushaltsentwurf den Stadtverordneten vorstellt, hält er eine Rede. Die fiel in diesem Jahr aus - als Folge der Corona-Pandemie und der Maßgabe, die Sitzung der ohnehin nur in kleiner Runde tagenden Stadtverordneten (13 statt 45) so kurz wie möglich zu halten. So brachte Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD) seinen Haushalt in der Sitzung der Stadtverordneten am Montagabend im großen Saal der Stadthalle ohne Rede ein - und gab das schriftliche Redemanuskript zu Protokoll.

Das wird auch für die Vorsitzenden der fünf Fraktionen gelten, wenn diese in der letzten Sitzung dieses Jahres Mitte Dezember zu Wort kommen und nicht nur den dann zu beschließenden Haushalt kommentieren, sondern auch eine politische Jahresbilanz ziehen. Auch ihre Reden werden nicht gehalten, sondern zu Protokoll gegeben.

Laut Redemanuskript nahm der Bürgermeister zu folgenden zentralen Punkten Stellung:

Personal: Im nächsten Jahr soll sich die Zahl der Stellen in der Stadtverwaltung von 290,5 auf 292,5 erhöhen. Laut Hahn wird die Stadt Limburg im nächsten Jahr für das Personal mehr als 20,8 Millionen Euro ausgeben.

"Sag's uns einfach" läuft gut an

Bürgerservice: Das noch neue Angebot für Bürger "Sag's uns einfach", um Beschwerden und Anregungen vorzubringen, ist nach Hahns Angaben in den ersten Tagen "sehr gut angenommen worden". Die Bürger können dies per E-Mail, aber auch telefonisch oder mündlich im Bürgerbüro tun. Seit dem 1. April sei zudem der Bürgerservice neu aufgestellt worden, in dem aus dem Einwohnermeldeamt "ein Bürgerbüro mit zusätzlichen Aufgaben" geworden sei. Seit der Ausweitung der Öffnungszeiten 2018 habe das Bürgerbüro an der Pusteblume insgesamt 41 Stunden pro Woche geöffnet. "Dies sind sicherlich Öffnungszeiten, die sich sehen lassen können", sagt Hahn laut Redemanuskript.

Feuerwehren: Im nächsten Jahr soll sich entscheiden, wo die neue Hauptfeuerwache an der Ste.-Foy-Straße gebaut wird - am bisherigen Standort neben der Arbeitsagentur oder direkt gegenüber auf dem Marktplatz, der hauptsächlich als Parkplatz genutzt wird. Die Stadt kalkuliert laut Hahn mit einer Bausumme von geschätzt zehn Millionen Euro. Deutlich früher fertiggestellt wird der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Lindenholzhausen, das geschätzt 2,2 Millionen Euro kosten wird. Hahn rechnet mit einem Bauantrag im Juni, die Ausgaben sind für das Haushaltsjahr 2022 eingeplant.

Diesel: Urteil im Frühjahr 2021 erwartet

Luftreinhalteplan: Mit einem Urteil des Verwaltungsgerichtshof in Kassel, das über eine Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen den vom Land Hessen aufgestellten Luftreinhalteplan für Limburg entscheiden muss, rechnet Hahn im Frühjahr nächsten Jahres. Schlimmstenfalls drohen Dieselfahrverbote für ältere Fahrzeuge der Euro-Normen 4 und 5. "Wir dürfen bei unseren Anstrengungen für eine Verkehrswende nicht nachlassen, um das Gericht von unseren Bemühungen zu überzeugen und die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Innenstadt zu verbessern", schreibt Hahn im Redemanuskript. Viele Projekte seien angestoßen, die im nächsten Jahr umgesetzt würden. Hahn nennt den Aufbau eines Mobilitätsportals, die Erstellung eines Parkraumkonzepts sowie die Erneuerung des Parkleitsystems, die Erstellung eines City-Logistik-Konzepts und die Etablierung eines On-Demand-Angebots (Ausweitung des Anrufsammeltaxis). All diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Luftqualität in der Innenstadt deutlich zu verbessern.

Angespannte Situation in den Kitas soll durch mehrere Maßnahmen entkräftet werden

Kinderbetreuung: Wie viele Kinder muss die Stadt in den kommenden 25 Jahren betreuen? Zum ersten Mal hat die Stadt Limburg ein Planungsbüro damit beauftragt, um den künftigen Bedarf an Kindertagesstätten besser planen zu können, teilt Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD) in seiner Haushaltsrede mit.

Die Ergebnisse: "Die Kernstadt ist stabil. In der Südstadt zeigt sich, dass in den nächsten fünf Jahren ein zusätzlicher Bedarf von zwei Krippengruppen sowie einer Kindergartengruppe besteht", berichtet der Bürgermeister laut Redemanuskript. "In der Nordstadt steigen die Kinderzahlen in der Altersgruppe der Drei- bis Sechs-Jährigen in den nächsten fünf bis zehn Jahren so an, dass ein bis zwei zusätzliche Kita-Gruppen benötigt werden. Dafür sinken die Kinderzahlen in den übrigen Teilen der Kernstadt. Die dort frei werdenden Kapazitäten könnten auch von Kindern der Süd- und Nordstadt benutzt werden."

In Lindenholzhausen zeigt sich nach Hahns Angaben in den nächsten fünf Jahren ein erhöhter Bedarf bei der Kinderbetreuung. Anschließend gehe die Zahl wieder zurück. Eine Umfrage bei den Kitas habe zudem ergeben, "dass die Kindertagesstätten in der Kernstadt alle voll belegt sind. In den Stadtteilen Linter, Lindenholzhausen und Ahlbach sind wenige Plätze frei."

Um die laut Hahn "angespannte Situation" zu entkräften, sind im kommenden Jahr mehrere Maßnahmen geplant: In der Kindertagesstätte St. Nikolaus (Am Huttig) wird eine Hortgruppe in eine Kita-Gruppe umgewandelt. "Hierdurch entstehen 15 zusätzliche Betreuungsplätze", sagt der Bürgermeister. Das Familienzentrum "Müze" will laut Hahn einen Waldkindergarten mit 20 Betreuungsplätzen eröffnen.

Außerdem betreffen die veränderten Anforderungen im Bereich der Kinderbetreuung auch die Verwaltung, betont Hahn. So sei das Fachamt personell ausgestattet wie in Zeiten, als der Haushaltsansatz noch drei Millionen Euro betrug. "Heute liegt er bei etwas über zehn Millionen Euro mit umfassenden fiskalischen und pädagogischen Anforderungen und den sich immer wieder verändernden Förderrichtlinien", sagt Hahn. "Will man die gesellschaftlich wichtige Aufgabe der Kinderbetreuung zeitgemäß gestalten, müssen die personellen Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

logo_nnp.gifQuelle: https://www.fnp.de

Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

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Magistrat: Auftrag erteilt für Feuerwehrhaus

Limburg-Lindenholzhausen. Die Planungen für das Feuerwehrgerätehaus in Lindenholzhausen gehen weiter. Der Magistrat hat die Fachplanungen für Heizung, Lüftung und Sanitär vergeben.

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Der Auftrag an ein Planungsbüro umfasst rund 75 000 Euro. Im Rahmen eines "Interessebekundungsverfahrens" bewarben sich sechs Büros, fünf von ihnen wurden nach der Sichtung der Unterlagen aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Das wirtschaftlichste Angebot wurde vom Magistrat ausgewählt. Im Juni vergab der Magistrat bereits die Architektenleistungen für das neue Feuerwehrgerätehaus in Lindenholzhausen. Es soll am Standort in den Krautgärten neben der Landesstraße gebaut werden. Die notwendige Bauleitplanung ist angelaufen. red

Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

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Magistrat vergibt Planungen für neues Feuerwehrhaus Lindenholzhausen

Der Magistrat der Stadt Limburg hat Planungsleistungen für das neue Feuerwehrgerätehaus in Lindenholzhausen vergeben. Der Auftrag an ein Architekturbüro umfasst ein Volumen in Höhe von rund 158.000 Euro.

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Elf Büros waren im Rahmen eines Interessebekundungsverfahren zur Abgabe eines Angebots aufgefordert worden. Nach Sichtung der eingegangenen Unterlagen waren in Zusammenarbeit mit dem Stadtbrandinspektor und Vertretern der Feuerwehr Lindenholzhausen fünf Büros zur Abgabe eines Angebots aufgefordert worden, vier reichten Angebote ein. Das wirtschaftlichste Angebot wurde vom Magistrat ausgewählt.

Im Oktober 2017 hatte die Stadtverordnetenversammlung die Notwendigkeit eines Neubaus des Feuerwehrhauses bestätigt und den Magistrat gebeten, zusammen mit dem Stadtbrandinspektor sowie dem Ausschuss der Feuerwehr Lindenholzhausen einen Standortvorschlag zu unterbreiten und mit den Planungen für den Neubau zu beginnen. Einvernehmen herrschte darüber, dass die bestehende Einrichtung für die Aktiven viel zu klein ist, es keine nach Geschlechtern getrennte Umkleidemöglichkeiten und keine sanitären Anlagen gibt. Die verkehrliche Anbindung mit Zu- und Abfahrt sowie den sehr begrenzten Parkmöglichkeiten gilt ebenfalls als stark verbesserungswürdig.

Ein Zusammenschluss mit der Einsatzabteilung der Feuerwehr Eschhofen an einem gemeinsamen Standort war in einer frühen Planungsphase ausgeschlossen worden. Insgesamt neun Standorte wurden für den Neubau zu Beginn geprüft, vier davon kamen in die engere Auswahl. Aufgrund der Eigentumssituation bei den Grundstücken fiel die Entscheidung zugunsten des Standorts in den Krautgärten neben der Landesstraße. Die notwendige Bauleitplanung ist angelaufen. 

Quelle:  https://www.limburg.de

 

 

 

 


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